
Tier
Rosaflamingo
Flaches Wasser liefert Nahrung, und Schlamm wird zum Baustoff für das Nest.
Inhaltssprache
Der Rosaflamingo ist an flache Gewässer gebunden. Er lebt an Lagunen, Seen, Flussmündungen und schlammigen Ufern in Afrika, Asien und Europa. Dort findet er die kleinen Organismen, von denen er sich ernährt: Algen, Krebstiere, Insektenlarven und Weichtiere. Nahrungsreiche Flachwasserbereiche sind für große Vogelansammlungen besonders wichtig.
Die Art ist sehr gesellig. Flamingos ziehen in Gruppen umher, die manchmal Tausende Tiere umfassen. Sie suchen Gebiete, die den ganzen Schwarm ernähren können. Laute und sichtbare Körperbewegungen dienen der Verständigung, und gemeinsame Balzrituale leiten die Brutzeit ein. Gemeinsames Verhalten spielt daher sowohl beim Umherziehen als auch vor der Brut eine Rolle.
Ein Paar baut ein Nest aus Schlamm, den es zu einem Hügel formt. Die Sonne härtet seine Oberfläche, und eine kleine Mulde oben nimmt das Ei auf. Männchen und Weibchen brüten abwechselnd. So wird das Material unter den Füßen der Vögel zu einem Nest, ohne dass sie Zweige sammeln müssen.
Das Junge wird etwa 65-90 Tage von den Eltern betreut. Rosaflamingos brüten einmal im Jahr. In der Kolonie sind deshalb verschiedene Tätigkeiten zu beobachten: die Suche nach winziger Nahrung, die Verständigung und die Pflege der nächsten Generation.
Für Kinder
Der Flamingo sucht sein Futter im flachen Wasser. Dort frisst er kleine Organismen, zum Beispiel Krebstiere und Insektenlarven, aber auch Algen. Er lebt in Afrika, Asien und Europa.
Flamingos mögen Gesellschaft. Sie ziehen in großen Gruppen umher und suchen gemeinsam Orte mit genügend Nahrung. Sie verständigen sich durch Laute und Körperbewegungen.
Ihr Nest besteht aus Schlamm. Das Paar baut einen Hügel, der in der Sonne hart wird. Oben bleibt eine Mulde für das Ei. Mutter und Vater teilen sich das Brüten. Ist das Junge geschlüpft, kümmern sie sich noch viele Wochen darum. Das schlammige Ufer liefert Flamingos also sowohl Nahrung als auch Baumaterial für ihr Nest.
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