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Illustration des Eingangs zum Danziger Zoo: ein cremefarbenes Kassengebäude mit rotem Dach, ein Eingangstor und eine steinerne Löwenfigur vor dichtem Baumbestand.
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Tier

Zwergflusspferd

Dieser einzelgängerische Bewohner westafrikanischer Wälder sucht nach Einbruch der Dunkelheit Nahrung.

Über das Objekt

Das Zwergflusspferd führt ein verborgenes Leben in der Vegetation Westafrikas. Es bewohnt feuchte Wälder, Sümpfe und Gewässerufer. Außerhalb der Paarungszeit lebt es meist allein. Große Ansammlungen, wie man sie von seinem größeren Verwandten kennt, bildet es also nicht.

Tagsüber ruht es häufig in feuchter Erde. Seine Haut schützt es nur begrenzt vor Wasserverlust; Feuchtigkeit ist deshalb unmittelbar wichtig. Meist geht es nachts auf Nahrungssuche. Dabei nutzt es ausgetretene Pfade durch die dichte Vegetation, statt sich jedes Mal einen neuen Weg zu bahnen. Dieser Tagesrhythmus erklärt, weshalb Ruhe während des Tages zum natürlichen Verhalten der Art gehört.

Das Zwergflusspferd ist ein Pflanzenfresser. Es frisst junge Triebe und Zweige, Wurzeln, Fallobst, Gräser und Kräuter. Mit seinen dicken, kräftigen Lippen reißt es Futterstücke ab. Die Lippen übernehmen damit eine Arbeit, die man leicht allein den Zähnen zuschreiben könnte. Nach etwa sechs Monaten Tragzeit bringt das Weibchen ein Junges zur Welt. Weitere sechs bis acht Monate wird es gesäugt. Wasser, schützender Wald und nächtliche Nahrungssuche prägen das Leben des Zwergflusspferds. Sein Speiseplan bietet dabei weit mehr als nur Gras.

Für Kinder

Das Zwergflusspferd lebt in feuchten Wäldern Westafrikas. Es mag Sümpfe und die Nähe von Wasser. Meist lebt es allein. Tagsüber ruht es oft an einem feuchten Ort, denn seine Haut verliert leicht Wasser.

Nach Einbruch der Dunkelheit sucht es Futter. Dabei folgt es ausgetretenen Pfaden zwischen den Pflanzen. Es frisst Triebe, Wurzeln, Früchte, Gräser und Kräuter. Mit kräftigen Lippen reißt es Futterstücke ab. Sein großes Maul bedeutet also nicht, dass es andere Tiere jagt.

Nach ungefähr sechs Monaten Tragzeit bekommt die Mutter ein Junges. Danach säugt sie es mehrere Monate lang. Der Wald bietet Schutz, und die Feuchtigkeit bewahrt den Körper vor dem Austrocknen. Ein Nickerchen am Tag passt zu seinem nächtlichen Leben.

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