
Tier
Angola-Löwe
Die Löwenfamilie zeigt eine für Katzen ungewöhnlich gesellige Lebensweise.
Inhaltssprache
Angola-Löwen kamen 2014 in den Danziger Zoo. Das Männchen Arco reiste aus Lissabon an, die Weibchen Berghi und Tshibinda aus Frankreich. Am Anfang der Gruppe standen somit Tiere aus mehreren europäischen Zoos. In freier Natur sind Angola-Löwen im südwestlichen Afrika beheimatet.
Anders als die meisten Katzen leben Löwen in Gemeinschaften. Ein Rudel kann bis zu dreißig Tiere umfassen. Ein dominantes Männchen verteidigt das Revier, während die Weibchen häufig gemeinsam jagen. Zu ihrer Beute gehören Zebras, Antilopen, Gnus und Warzenschweine. Die Zusammenarbeit der Löwinnen erstreckt sich auch auf die Jungenaufzucht: Jungtiere können von verschiedenen Weibchen des Rudels gesäugt werden.
Ein großer Teil des Tages vergeht jedoch ohne jede Verfolgungsjagd. Löwen können bis zu zwanzig Stunden ruhen. Ein liegender Löwe passt deshalb durchaus zum Bild eines erfolgreichen Jägers; dieser Aktivitätsrhythmus gehört zu seiner Lebensweise. Die Tragzeit beträgt etwa 110 Tage, und meist werden zwei bis sechs Junge geboren. Familienbeziehungen, Nachwuchspflege und gemeinsame Jagd sind für das Verständnis dieser Tiere ebenso wichtig wie die Kraft eines erwachsenen Männchens.
Für Kinder
Löwen kamen 2014 in den Danziger Zoo. Arco kam aus Lissabon und zwei Löwinnen aus Frankreich. In freier Natur leben Angola-Löwen im südwestlichen Afrika.
Die meisten Katzen leben eher allein, doch Löwen bilden Rudel. Die Löwinnen arbeiten bei der Jagd zusammen, das Männchen verteidigt das Revier. Junge Löwen können bei verschiedenen Müttern ihrer Gruppe Milch trinken. Die Versorgung der Jungen gehört zum Leben der ganzen Löwenfamilie.
Löwen ruhen viel, manchmal bis zu zwanzig Stunden am Tag. Sie müssen nicht ständig laufen. Nach etwa 110 Tagen Tragzeit bekommt eine Löwin meist zwei bis sechs Junge. Bis diese erwachsen sind, brauchen sie die Fürsorge der älteren Tiere.
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