
Tier
Orang-Utan
Lange Arme und geschickter Werkzeuggebrauch helfen beim Leben in den Bäumen.
Inhaltssprache
Ein Orang-Utan verbringt den größten Teil des Tages hoch in den Baumkronen des tropischen Waldes. Seine langen Arme tragen den Körper und helfen ihm, sich zwischen Ästen zu bewegen. Das Baumleben hängt auch mit seiner Nahrung zusammen: Früchte spielen eine wichtige Rolle, ergänzt durch Blätter, Blüten und Rinde.
Er ernährt sich jedoch nicht ausschließlich von Pflanzen. Auch Insekten und sogar kleine Säugetiere können zu seiner Nahrung gehören. Bei der Nahrungssuche nutzt er Werkzeuge. Ein passend eingesetzter Gegenstand hilft ihm an Futter zu gelangen, das sich nicht einfach von einem Ast pflücken lässt. Diese Fähigkeiten gehören ebenso zu seinem Waldalltag wie der geschickte Einsatz der Hände.
Ein junger Orang-Utan ist lange von seiner Mutter abhängig. Ein Weibchen bekommt meist ein einzelnes Junges und betreut es viele Jahre. Erst mit etwa acht oder neun Jahren verlässt es seine Mutter. Im Vergleich zum Zeitpunkt der Selbstständigkeit vieler anderer Säugetiere ist das eine sehr lange Zeit.
Eine besondere Gefahr ist der Verlust der Wälder, etwa durch ihre Umwandlung in Ölpalmenplantagen. Damit verschwinden Orte zum Klettern, Ruhen und Fressen. Der Schutz dieser Menschenaffen erfordert den Erhalt des gesamten Lebensraums, von dem ihr Baumleben abhängt.
Für Kinder
Das Zuhause des Orang-Utans liegt hoch in den Baumkronen. Lange Arme helfen ihm, sich an Ästen festzuhalten und von einem zum nächsten zu gelangen. Im Wald frisst er Früchte, Blätter, Blüten und Rinde, aber auch Insekten.
Orang-Utans können bei der Nahrungssuche Werkzeuge benutzen. Das bedeutet, dass sie mit einem Gegenstand eine Aufgabe lösen. Ein Junges bleibt viele Jahre bei seiner Mutter. Erst mit etwa acht oder neun Jahren verlässt es sie.
Wird der tropische Wald abgeholzt, verliert der Orang-Utan sein Zuhause und seine Nahrung. Manche Wälder weichen Ölpalmenplantagen. Bäume zu schützen ist deshalb besonders wichtig für diese Menschenaffen, die den größten Teil des Tages über dem Boden verbringen.
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