
Tier
Brillenpinguin
Dieser afrikanische Pinguin lebt zwischen Jagdgründen im Meer und seiner Kolonie an Land.
Inhaltssprache
Der Brillenpinguin braucht kein antarktisches Eis. Seine natürliche Heimat sind die Küsten des südlichen Afrikas. Die Art ist an diese Region gebunden und sucht ihre Nahrung meist relativ nah am Ufer. Das Meer liefert Futter, zur Brut und zum Gefiederwechsel kehrt sie an Land zurück.
Erwachsene Vögel fressen hauptsächlich kleine Fische, mancherorts auch Kopffüßer. Sie gehen allein, zu zweit oder in größeren Gruppen auf Nahrungssuche. Eine Ansammlung von Vögeln am Ufer bedeutet also nicht, dass jedes Mal die ganze Kolonie zum Fressen aufbricht. Im Leben eines Pinguins wechseln sich gemeinsame und allein ausgeführte Aufgaben ab.
Das Weibchen legt meist zwei Eier. Beide Eltern brüten etwa vierzig Tage lang. Die Art kann sich das ganze Jahr über fortpflanzen und nistet in Kolonien oder einzeln. Früher lagen die Nester häufig in Höhlen im Sand oder in Schichten aus Guano, also angesammeltem Vogelkot.
Brut und Mauser halten die Pinguine einen erheblichen Teil des Jahres an Land. In einer Kolonie können sich die Tiere deshalb in unterschiedlichen Phasen dieses Zyklus befinden. Ihr Aufenthalt am Ufer ist ebenso natürlich wie das Tauchen nach Fischen.
Für Kinder
Dieser Pinguin stammt aus dem südlichen Afrika, nicht aus der Antarktis. Im Meer sucht er kleine Fische. Manchmal geht er allein auf Nahrungssuche, manchmal mit anderen Pinguinen. An Land ruht er, brütet und erneuert sein Gefieder.
Das Weibchen legt meist zwei Eier. Mutter und Vater teilen sich das Brüten, das etwa vierzig Tage dauert. Viele Paare nisten dicht nebeneinander und bilden eine Kolonie. Ein Nest kann in einer Höhle im Sand liegen.
Der Austausch der Federn heißt Mauser. Er ist ein wichtiger Abschnitt im Vogelleben, genau wie die Pflege der Eier. Pinguine verbringen also nicht ihre ganze Zeit im Wasser. Ufer und Meer sind zwei Teile ihres Zuhauses.
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