
Tier
Asiatischer Löwe
Ein Löwe aus Indien, dessen natürlicher Lebensraum die Waldregion Gir in Gujarat ist.
Inhaltssprache
Löwen müssen nicht aus Afrika stammen. Der Asiatische Löwe lebt in der bewaldeten Region Gir im indischen Bundesstaat Gujarat. Er wird auch Persischer Löwe genannt. Zu seinem natürlichen Lebensraum gehören Wälder und Gebüsche. Seine Nahrung umfasst unter anderem Hirsche sowie kleinere Wirbeltiere. Eine indische Landschaft bildet also den Hintergrund für die Begegnung mit dieser großen Katze in Krakau.
Männchen bilden kleine Gruppen. Sie schließen sich Weibchen während der Fortpflanzungszeit oder an großer Beute an. Um den Nachwuchs kümmern sich die Weibchen: Nach etwa 110 Tagen Tragzeit werden ein bis sechs Junge geboren. Erst mit ungefähr zweieinhalb Jahren sind sie vollständig unabhängig von ihrer Mutter. Die Aufzucht dauert somit wesentlich länger als die Tragzeit. Die Tiere werden im europäischen EEP-Zuchtprogramm betreut. Die Krakauer Sammlung ermöglicht einen Vergleich mit Amurtiger und Schneeleopard und führt so durch drei verschiedene asiatische Lebensräume großer Raubtiere.
Für Kinder
Bei Löwen denkt man oft an Afrika. Dieser Löwe stammt jedoch aus Indien. Sein Zuhause in der Natur ist die Waldregion Gir im Bundesstaat Gujarat. Er heißt Asiatischer oder Persischer Löwe. Er lebt in Wäldern und Gebüschen und jagt dort unter anderem Tiere aus der Familie der Hirsche.
Männchen können kleine Gruppen bilden. Sie treffen Weibchen zur Fortpflanzung oder an großer Beute. Um die Löwenkinder kümmern sich die Weibchen. Die Tragzeit beträgt ungefähr 110 Tage, und es werden ein bis sechs Junge geboren. Bis sie selbstständig sind, vergeht viel Zeit: Erst mit etwa zweieinhalb Jahren sind sie ganz unabhängig. Europäische Zoos arbeiten bei der Zucht dieser Löwen im EEP zusammen. In Krakau begegnest du also einem Löwen mit einer asiatischen Geschichte.
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