
Sehenswertes
Der Schatz von Zakrzów
Erhaltene Funde und Nachbildungen aus drei reich ausgestatteten Gräbern, die in Zakrzów entdeckt wurden.
Inhaltssprache
Drei Gräber aus Zakrzów gehören zu den bekanntesten Funden der einstigen Eliten Schlesiens. Sie stammen aus der Zeit um die Wende vom 3. zum 4. Jahrhundert nach Christus. Entdeckt wurden sie 1886 und 1887 in einer Sandgrube der Papierfabrik Korn und Bock. Das erste Grab wurde beim Sandabbau beschädigt; Wilhelm Grempler barg die verstreuten Gegenstände. Die rechteckigen Grabkammern waren mit Steinen ausgekleidet und mit Holz abgedeckt.
Zur Ausstattung gehörten mehr als zweihundert Gegenstände: Schmuck, Gefäße, Toilettengeräte und weitere persönliche Dinge. Verarbeitet waren unter anderem Gold, Silber, Glas und Bernstein. Zahlreiche Stücke stammten aus dem Römischen Reich. Der Reichtum der Funde wird mit dem hohen Rang der Bestatteten verbunden, die in der Archäologie als Elite oder Fürsten bezeichnet werden.
Die spätere Geschichte der Sammlung ist ebenso wichtig wie ihre Entdeckung. Nach der kriegsbedingten Auslagerung verschwand 1945 der Großteil der Originale. Etwa fünfzehn Prozent des ursprünglichen Bestands blieben erhalten. Bereits nach der Entdeckung waren jedoch Kopien angefertigt worden. Die Geschichte des Schatzes umfasst deshalb erhaltene Stücke ebenso wie Dokumentation und Nachbildungen verlorener Funde.
Für Kinder
In Zakrzów wurden drei sehr reich ausgestattete Gräber aus der Zeit vor etwa 1.700 Jahren entdeckt. Darin lagen mehr als zweihundert Gegenstände: Schmuck, Gefäße und persönliche Dinge. Manche bestanden aus Gold, Silber, Glas oder Bernstein. Viele kamen aus dem Römischen Reich.
Entdeckt wurden die Gräber 1886 und 1887 beim Sandabbau. Leider verschwand 1945 der größte Teil der Originale. Nur ein Teil des Bestands blieb erhalten. Früher angefertigte Kopien helfen, das Aussehen verlorener Gegenstände kennenzulernen. Achte bei dieser Geschichte auf den Unterschied zwischen einem Original und seiner Nachbildung.
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