
Sehenswertes
Zwergflusspferd
Ein scheuer Bewohner westafrikanischer Wälder, der an Land und am Wasser lebt.
Inhaltssprache
Zwergflusspferde bewohnen die feuchten Wälder Westafrikas. Sie halten sich in der Nähe von Bächen und Feuchtgebieten auf und nutzen unter anderem Hohlräume in Uferböschungen als Verstecke. Durch dichten Pflanzenwuchs bewegen sie sich auf ausgetretenen Pfaden, die manchmal an Tunnel erinnern. Sie verbringen mehr Zeit an Land als ihre deutlich größeren Verwandten, die Flusspferde. Wasser bleibt dennoch ein wichtiger Teil ihres Lebensraums.
Meist leben sie allein oder paarweise. Besonders aktiv sind sie gewöhnlich in der Dämmerung und nachts, doch sie können auch tagsüber unterwegs sein. Ihre verborgene Lebensweise im Wald erschwert die Beobachtung freilebender Tiere.
Sie sind Pflanzenfresser und fressen unter anderem Triebe, Wurzeln und Rhizome, also unterirdische Sprosse. Nach etwa 200 Tagen Tragzeit wird meist ein Jungtier geboren. Während der Jungenaufzucht bleibt das sonst eher einzelgängerische Tier eng mit einem Artgenossen zusammen.
Für Kinder
Das Zwergflusspferd lebt in den Wäldern Westafrikas. Es ist ein kleinerer Verwandter des Flusspferds, aber kein Flusspferdbaby. Es gehört zu einer eigenen Art. In seiner natürlichen Heimat verbringt es viel Zeit an Land, nahe an Bächen und Feuchtgebieten. Durch dichte Pflanzen führen Pfade wie grüne Tunnel.
Meist sucht es abends oder nachts nach Futter. Es frisst Pflanzen, auch Wurzeln und unterirdische Sprosse. Zwergflusspferde leben gewöhnlich allein. Eine Mutter kümmert sich jedoch um ihr Junges. Es kommt nach ungefähr 200 Tagen Tragzeit zur Welt, meistens als einziges Jungtier. Tagsüber ruhen erwachsene Tiere oft in Verstecken am Wasser.
Frage 1 von 2

