
Tier
Uhu
Orange Augen und leiser Flug kennzeichnen diesen nächtlichen Jäger aus Europa und Asien.
Inhaltssprache
Der Uhu jagt vor allem nachts. Große orangefarbene Augen helfen beim Sehen in schwachem Licht. Ein feines Gehör ermöglicht es ihm, Beute zu orten. Die Federn um das Gesicht bilden einen Gesichtsschleier, der Schall zu den Ohren lenkt. Die Federbüschel auf dem Kopf sind keine Ohren und verstärken das Gehör nicht. Ihre Stellung kann sich jedoch je nach Erregungszustand des Vogels verändern.
Weiche Ränder an den Flügelfedern dämpfen Fluggeräusche. So kann der Uhu leise an seine Beute herankommen und sie mit den Krallen greifen. Er jagt verschiedene Tiere, darunter Nagetiere und Vögel. Bei dieser großen Eule sind Weibchen größer als Männchen. Die Art ist in weiten Teilen Europas und Asiens verbreitet und nutzt unter anderem felsige Gebiete sowie bewaldete Hügel.
Tagsüber ruht der Uhu. Seine Tarnfarben machen ihn vor Rinde und Ästen schwer erkennbar. Trotz seines leisen Flugs ist er kein stummer Vogel: Er verständigt sich unter anderem durch tiefe Rufe. Lautes Rufen und fast geräuschloses Fliegen erfüllen verschiedene Aufgaben: den Kontakt zu anderen Uhus und das unbemerkte Annähern an Beute.
Für Kinder
Auf dem Kopf des Uhus stehen zwei Federbüschel. Sie sehen wie Ohren aus, sind aber keine. Die echten Ohren liegen verborgen. Federn um das Gesicht bilden einen Gesichtsschleier, der Schall zu ihnen leitet.
Der Uhu hat große orange Augen und ein sehr gutes Gehör. Nachts sucht er Beute, zum Beispiel Mäuse und andere kleine Tiere. Weiche Federränder dämpfen das Flügelgeräusch. So kann er ganz leise heranfliegen. Mit den Krallen packt er seine Beute.
Tagsüber ruht er. Seine Farben erinnern an Rinde und Äste. Das Weibchen ist größer als das Männchen. Obwohl der Uhu leise fliegt, kann er laut rufen, um sich mit anderen Uhus zu verständigen. Eine still sitzende Eule ist also vielleicht ein Nachtjäger, der gerade Pause macht.
Frage 1 von 2
Welche Funktion hat der Gesichtsschleier des Uhus?
- Standort
- Uhuvoliere

