
Raum
Tor und Befestigung
Holztor und Palisade markieren die geschützte Grenze der Burgsiedlung.
Inhaltssprache
Die Befestigung der Burg verband einen Holz-Erde-Wall mit einer Palisade, einem Zaun aus Holzpfählen. Auch die Höhe des Hügels und die nahe Wierzyca trugen zur Verteidigung bei. Der Torturm war in den Wall eingebunden. Er gehört zu den rekonstruierten Teilen der 2012 eröffneten Anlage. Am Eingang lässt sich deshalb erkennen, wie der Zugang zur Siedlung mit einem Turm der Befestigung verbunden war.
Die ursprüngliche Palisade war ungefähr doppelt so hoch wie die heutige. Die Rekonstruktion zeigt den Verlauf der Grenze, ohne deren gesamte historische Höhe wiederzugeben. Die Burg bot auch Menschen Schutz, die außerhalb ihrer Befestigung wohnten. Ärmere Bauern und Handwerker lebten in der vorgelagerten Siedlung und suchten bei Gefahr innerhalb der Burg Zuflucht. Wer durch das Tor ging, verließ dann diese Siedlung und gelangte in den geschützten Bereich, den Bewohner und schutzsuchende Nachbarn gemeinsam nutzten.
Einzelbesucher können die Innenräume der zugänglichen Häuser sowie den Aussichtsturm und den Torturm selbstständig besichtigen.
Für Kinder
Eine Palisade ist ein Zaun aus Holzpfählen. Im mittelalterlichen Owidz stand sie an einem Wall aus Holz und Erde. Sie war etwa doppelt so hoch wie die heutige Rekonstruktion. Auch der Hügel und der nahe Fluss halfen bei der Verteidigung.
In den Wall war ein Turm mit einem Tor eingebaut. Durch dieses Tor gelangte man in die Burg. Nicht alle Menschen der Umgebung wohnten innerhalb der Befestigung. Ärmere Bauern und Handwerker hatten ihre Häuser davor. Bei Gefahr konnten sie in der Burg Schutz suchen. Die heutige Rekonstruktion macht diese Grenze sichtbar.
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