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Blick von oben auf eine hölzerne Burganlage mit Palisade. Hütten stehen um einen Platz mit Feuerstelle, daneben erhebt sich ein Turm. Ein Weg führt zum Tor. Bäume und Wiesen umgeben die Anlage.
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Raum

Häuser der Burgsiedlung

Rekonstruierte Wohnbauten erzählen von Häusern und Bewohnern des frühen Mittelalters.

Über das Objekt

Zehn rekonstruierte Häuser bilden die Wohnbebauung der heutigen Burganlage. Dazu gehören das Haus einer Kräuterkundigen und das eines Fischers. Sie erinnern an unterschiedliche Tätigkeiten der Bewohner. Zu den damaligen Wohnformen gehörten strohgedeckte Blockhäuser sowie teilweise eingetiefte Behausungen. Beim Blockbau bestehen die Wände aus waagerecht aufeinandergeschichteten Holzbalken. Eine eingetiefte Behausung lag teilweise unter dem umgebenden Bodenniveau.

Zwischen den Häusern blieb ein unbebauter Platz, der Majdan. Dort trafen sich die Bewohner; die Wohnsiedlung besaß damit einen gemeinsamen offenen Bereich. In der Burg lebten der örtliche Herr mit seiner Familie, religiöse Vertreter, Krieger, bedeutende Handwerker und wohlhabendere Kaufleute. Ärmere Menschen wohnten in der vorgelagerten Siedlung. Der Wohnort hing also auch mit der gesellschaftlichen Stellung zusammen. Beim Betrachten der Häuser sollte man dieses historische Bild von heutigen Vorführungen und Workshops unterscheiden, die zu festgelegten Terminen stattfinden.

Sieben der zehn Häuser sind zur Besichtigung geöffnet. Die übrigen drei werden für Workshops genutzt und sind von der Besichtigung ausgeschlossen. Einzelbesucher können die Innenräume der zugänglichen Häuser sowie den Aussichtsturm und den Torturm selbstständig besichtigen.

Für Kinder

Die Häuser der Burgsiedlung helfen uns, frühere Wohnhäuser vorzustellen. Zehn wurden hier nachgebaut. Dazu gehören die Häuser einer Kräuterkundigen und eines Fischers. Die Menschen gingen verschiedenen Arbeiten nach und wohnten innerhalb der Burg nahe beieinander.

Manche Häuser bestanden aus Holzbalken und hatten Strohdächer. Andere waren teilweise in den Boden eingetieft. Zwischen den Häusern blieb ein freier Platz: der Majdan. Hier trafen sich die Bewohner. Krieger, Kaufleute, Handwerker und die Familie des örtlichen Herrn lebten in der Burg. Ärmere Menschen wohnten außerhalb der Befestigung.

Sieben der zehn Häuser sind zur Besichtigung geöffnet. Die übrigen drei werden für Workshops genutzt und sind von der Besichtigung ausgeschlossen.

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Frage 1 von 2

Was war der Majdan?