
Sehenswertes
Das mittelalterliche Haus
Lebensgroße Rekonstruktion eines strohgedeckten Holzhauses mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs.
Inhaltssprache
Das strohgedeckte Holzhaus wurde in natürlicher Größe rekonstruiert. Es zeigt einen Haustyp, der vom 10. bis zum 13. Jahrhundert in schlesischen Städten vorkam. Die Rekonstruktion gibt kleinen Alltagsgegenständen eine verständliche Umgebung. Holz und Strohdach bestimmen die Gestalt des Gebäudes, während die Einrichtung die Arbeiten seiner Bewohner veranschaulicht.
Im Haus stehen Möbel sowie Gefäße aus Ton und Holz. Gezeigt werden auch Drehmühlen, mit denen Getreide gemahlen wurde. Hölzerne Waschschlägel gehören zur Wäschepflege, ein Butterfass zur Herstellung von Butter. Jeder Gegenstand steht für eine andere Hausarbeit. Die gemeinsame Präsentation macht deutlich, wie viele tägliche Tätigkeiten eigene Werkzeuge erforderten. Auch die verschiedenen Materialien fallen auf: Holz findet sich sowohl am Gebäude als auch in der Einrichtung, neben den Tongefäßen. Das Haus ist die Nachbildung eines früheren Innenraums und kein vollständig erhaltenes mittelalterliches Gebäude.
Für Kinder
Dieses Holzhaus ist so groß wie ein richtiges Haus. Sein Dach ist mit Stroh gedeckt. Es zeigt einen Haustyp, den es zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert in schlesischen Städten gab. Das Museum hat ihn nachgebaut, damit man sich ein damaliges Haus besser vorstellen kann.
Drinnen stehen Möbel, Gefäße und Haushaltsgeräte. Mit Drehmühlen mahlte man Getreide. Waschschlägel halfen beim Waschen, ein Butterfass bei der Herstellung von Butter. Die Gefäße bestehen aus Ton und Holz. Versuche, jeden Gegenstand seiner Aufgabe zuzuordnen. So erzählt die Einrichtung von der täglichen Arbeit.
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