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Illustration des städtischen Arsenals aus Backstein mit rotem Dach, Sitz des Archäologischen Museums.
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Sehenswertes

Der Bereich der Kelten

Keramik, Schmuck und Grabbeigaben erzählen von den keltischen Bewohnern Schlesiens.

Über das Objekt

Kelten siedelten seit dem Ende des 5. Jahrhunderts vor Christus in Niederschlesien. Sie bewohnten unter anderem das fruchtbare Gebiet zwischen den Flüssen Bystrzyca und Oława. In ihrem Ausstellungsbereich stehen Alltagsgegenstände neben Schmuck und Zeugnissen der Bestattungssitten. Eine wichtige Fertigkeit keltischer Handwerker war die Herstellung von Gefäßen auf der Töpferscheibe. Damit entstand hochwertige Keramik, die auch in der Darstellung dieser Gemeinschaft im Museum eine Rolle spielt.

Kleidung und Ausstattung erschließen weitere Lebensbereiche. Gewänder aus Leinen und Wolle wurden mit Fibeln aus Bronze oder Eisen zusammengehalten. Auch Kettengürtel bestanden aus diesen Metallen und konnten den Rang ihrer Träger anzeigen. Im Handel nutzte man Gold- und Silbermünzen; Bernstein gelangte von Norden nach Süden. Die Rekonstruktion eines Grabes zeigt einen weiteren Zusammenhang: Der verstorbene Mensch lag auf dem Rücken, Gefäße mit Speisen und Getränken standen am Kopf. Waffen gehörten zu Kriegerbestattungen. Diese Anordnung macht die Gegenstände als Teile einer einstigen Ausstattung verständlich und nicht bloß als einzelne Schmuckstücke in einer Vitrine.

Für Kinder

Kelten kamen vor mehr als zweitausend Jahren nach Niederschlesien. Sie konnten Gefäße auf der Töpferscheibe herstellen. Das drehende Gerät half, den Ton zu formen. Ihre Kleidung aus Leinen und Wolle wurde mit Metallspangen zusammengehalten.

Dieser Bereich erzählt auch von Handel und alten Bestattungen. Die Kelten verwendeten Gold- und Silbermünzen. Bernstein gelangte von Norden nach Süden. Den Verstorbenen gab man Gegenstände mit, darunter Gefäße mit Essen und Getränken. Eine Grabrekonstruktion zeigt, wie solche Dinge angeordnet waren.

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Frage 1 von 2

Welches Gerät nutzten keltische Töpfer?