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Illustration eines gelben Palais mit rotem Dach, zwei Türmen und einem verzierten Eingang. Davor liegen Rasenflächen, Wege und eine niedrige Hecke.

Wrocław, dolnośląskie

Muzeum Etnograficzne we Wrocławiu

Bemalte Möbel, Figurenbeuten, Werkzeuge und Kleidung erzählen von Niederschlesien vor 1945 und den Menschen, die nach dem Krieg in die Region kamen.

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Über uns

Muzeum Etnograficzne we Wrocławiu

Ein Bienenstock in Gestalt eines Menschenpaares, Tontöpfe für Mahlzeiten auf dem Feld und Truhen voller Textilien: Im Ethnographischen Museum erzählen Gegenstände von Wohnen, Arbeit und Ortswechseln der niederschlesischen Bevölkerung. Das Haus an der Traugutta-Straße ist eine Zweigstelle des Nationalmuseums in Wrocław.

Die Dauerausstellung „Niederschlesier. Erinnerung, Kultur, Identität“ besteht aus zwei Teilen. Der erste behandelt die Kultur der Bevölkerung vor 1945. Bemalte Möbel und Hinterglasbilder bilden eine Stubeninszenierung. Werkzeuge der Böttcher, Weber, Schmiede und Lebküchner führen in frühere Handwerke ein. Das Diorama eines Spinnabends zeigt Arbeit als gemeinschaftliches Treffen.

Der zweite Teil gilt den Menschen, die nach dem Krieg ankamen. Kleidung und Geräte stammen unter anderem aus den früheren polnischen Ostprovinzen, den zentralen Regionen Polens und der rumänischen Bukowina. Zur Siedlungsgeschichte gehören auch die während der Aktion „Weichsel“ zwangsweise umgesiedelten Lemken. Gegenstände und Familienfotos dokumentieren das Leben vor dem Umzug und das Einleben in einer neuen Umgebung.

Vom 26. September bis 29. November 2026 zeigt die Sonderausstellung „Leben auf Kohle“ Gemeinschaften rund um das Bergwerk und Kraftwerk Turów. Erinnerungen der Bewohner sowie Bilder von Bogatynia, Opolno-Zdrój und dem abgerissenen Dorf Wigancice Żytawskie verbinden Industriegeschichte mit dem Alltag in einer sich verändernden Landschaft.

Für Kinder

Im Ethnographischen Museum helfen alltägliche Dinge dabei, das frühere Leben kennenzulernen. Ein hölzernes Paar war ein Bienenstock. In zwei verbundenen Töpfen brachte man Essen aufs Feld. Große Truhen transportierten Kleidung und Stoffe.

Die Dauerausstellung hat zwei Teile. Der erste zeigt Niederschlesien vor 1945, mit Wohnungseinrichtung, Kleidung und Handwerkszeug. Der zweite erzählt von Menschen, die nach dem Krieg hierherzogen. Sie brachten Dinge aus verschiedenen Regionen mit. Nicht alle konnten selbst über ihren Umzug entscheiden: Lemken wurden während der Aktion „Weichsel“ zwangsweise umgesiedelt. Familienfotos zeigen das Leben vor und nach dem Wechsel des Wohnorts.

Die Sonderausstellung „Leben auf Kohle“ läuft vom 26. September bis 29. November 2026. Sie erzählt von Menschen in der Nähe des Bergwerks und Kraftwerks Turów. Ihre Erinnerungen zeigen, wie die Industrie Orte und Alltag veränderte.

Neuigkeiten des Ortes

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Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Montag
Geschlossen
Dienstag
10:00–16:00
Mittwoch
10:00–16:00
Donnerstag
10:00–16:00
Freitag
10:00–16:00
Samstag
10:00–16:00
Sonntag
10:00–18:00

Ausnahmen

1. Januar 2026Museum geschlossen
Geschlossen
6. Januar 2026Museum geschlossen
Geschlossen
3. April 2026Museum geschlossen
Geschlossen
4. April 2026Museum geschlossen
Geschlossen
5. April 2026Museum geschlossen
Geschlossen
6. April 2026Museum geschlossen
Geschlossen
4. Juni 2026Museum geschlossen
Geschlossen
31. Oktober 2026Museum geschlossen
Geschlossen
1. November 2026Museum geschlossen
Geschlossen
24. Dezember 2026Museum geschlossen
Geschlossen
25. Dezember 2026Museum geschlossen
Geschlossen
26. Dezember 2026Museum geschlossen
Geschlossen
31. Dezember 2026Museum geschlossen
Geschlossen

Die Kasse beendet den Verkauf 30 Minuten vor Schließung des Museums. Führungen auf Polnisch, Englisch oder Deutsch müssen unter +48 71 344 33 13 vorab vereinbart werden.

Tickets

Dauerausstellung

Regulär
10,00 PLN
Ermäßigt
8,00 PLN
Gruppe - pro Person
5,00 PLN
Familie - pro Person
5,00 PLN
Sondertarif
3,00 PLN
Museum für einen Złoty: Schüler und Studierende unter 26 Jahren
1,00 PLN
Samstags - Dauerausstellung
kostenlos

Dauer- und Sonderausstellung

Regulär
15,00 PLN
Ermäßigt
10,00 PLN
Gruppe - pro Person
7,00 PLN
Familie - pro Person
7,00 PLN
Sondertarif
3,00 PLN

Sonderausstellung

Regulär
10,00 PLN
Ermäßigt
8,00 PLN
Gruppe - pro Person
5,00 PLN
Familie - pro Person
5,00 PLN
Sondertarif
3,00 PLN

Führungen nach vorheriger Vereinbarung

Polnisch (zuzüglich Eintrittskarten)
100,00 PLN
Englisch oder Deutsch (zuzüglich Eintrittskarten)
200,00 PLN

Samstags ist die Dauerausstellung kostenlos; Sonderausstellungen sind davon ausgenommen. Kinder unter 7 Jahren haben freien Eintritt. Gruppenkarten gelten ab 10 Personen. Familienkarten gelten für 1-2 Eltern oder Begleitpersonen mit einem Kind oder Kindern von 7-18 Jahren; Gruppen- und Familienpreise gelten pro Person. Ermäßigungen erfordern Nachweise. Der Sondertarif gilt unter anderem für berechtigte Gruppenbegleiter, Inhaber der polnischen Großfamilienkarte und der Breslauer Seniorenkarte sowie Menschen mit Behinderungen. Eine Eintrittskarte für das Panorama von Racławice ermöglicht einen kostenlosen Besuch der Dauerausstellung innerhalb von 3 Monaten nach dem Panoramabesuch. Führungen werden zusätzlich zu den Eintrittskarten berechnet. Unterrichtsangebote und Workshops haben eigene Preise.

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Ausstellungen (1)
  • Illustration eines gelben Palais mit rotem Dach, zwei Türmen und einem verzierten Eingang. Davor liegen Rasenflächen, Wege und eine niedrige Hecke.DauerausstellungNiederschlesier. Erinnerung, Kultur, IdentitätZwei Ausstellungsteile verbinden die frühere Kultur der Region mit den Erfahrungen ihrer Nachkriegsbewohner.
Sehenswertes (10)
  • Illustration eines gelben Palais mit rotem Dach, zwei Türmen und einem verzierten Eingang. Davor liegen Rasenflächen, Wege und eine niedrige Hecke.Doppeltopf aus der Gegend von OpocznoZwei verbundene Tontöpfe dienten zum Transport von Mahlzeiten aufs Feld.
  • Illustration eines gelben Palais mit rotem Dach, zwei Türmen und einem verzierten Eingang. Davor liegen Rasenflächen, Wege und eine niedrige Hecke.Diorama eines SpinnabendsSpinnräder und Festtrachten zeigen gemeinschaftliches Spinnen im frühen 20. Jahrhundert.
  • Illustration eines gelben Palais mit rotem Dach, zwei Türmen und einem verzierten Eingang. Davor liegen Rasenflächen, Wege und eine niedrige Hecke.Geschnitzte LebkuchenmodelHölzerne Formen gaben Lebkuchen dekorative Umrisse und Darstellungen.
  • Illustration eines gelben Palais mit rotem Dach, zwei Türmen und einem verzierten Eingang. Davor liegen Rasenflächen, Wege und eine niedrige Hecke.Eine niederschlesische StubeBemalte Möbel, Gefäße und Bilder vermitteln einen Eindruck früherer Wohnräume.
  • Illustration eines gelben Palais mit rotem Dach, zwei Türmen und einem verzierten Eingang. Davor liegen Rasenflächen, Wege und eine niedrige Hecke.Figurenbeute „Das junge Paar“Zwei aus einem Stamm geschnitzte Figuren beherbergten zwei getrennte Bienenstöcke.
  • Illustration eines gelben Palais mit rotem Dach, zwei Türmen und einem verzierten Eingang. Davor liegen Rasenflächen, Wege und eine niedrige Hecke.Verzierte niederschlesische AmbosseDatierungen und gestempelte Muster schmücken die Arbeitsgeräte der Schmiede.
  • Illustration eines gelben Palais mit rotem Dach, zwei Türmen und einem verzierten Eingang. Davor liegen Rasenflächen, Wege und eine niedrige Hecke.Aussteuertruhen und Textilien der AnsiedlerHandtücher, Bettdecken und Kelims reisten in Truhen aus den früheren Heimatregionen mit.
  • Illustration eines gelben Palais mit rotem Dach, zwei Türmen und einem verzierten Eingang. Davor liegen Rasenflächen, Wege und eine niedrige Hecke.Blaudruck und DruckstöckeEin gemustertes Tischtuch und Druckstöcke erinnern an Werkstätten im Sudetenland.
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Barrierefreiheit

Das Museum ist teilweise barrierefrei zugänglich. Eine Rampe führt ins Gebäude, die Eingangstüren sind jedoch schmal und die Verkehrswege weisen Hindernisse auf. Es gibt eine barrierefreie Toilette, eine Induktionsschleife an der Kasse und geräuschdämpfende Kopfhörer. Assistenzhunde sind zugelassen. Ein gesonderter Raum zur Betreuung von Kindern fehlt. Wenn Sie Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie das Museum vor dem Besuch. Eltern oder Begleitpersonen sind für Minderjährige verantwortlich. Die Exponate dürfen nicht berührt werden.

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