
Sehenswertes
Fiat 125p für KGHM
Die Karosserie wurde um 42 Zentimeter abgesenkt, damit das Auto durch Bergwerkstunnel passte.
Inhaltssprache
42 Zentimeter niedriger als ein gewöhnlicher Fiat 125p: Dieser Unterschied bestimmt den Charakter des Wagens. Der Umbau verändert die Proportionen der bekannten Karosserie. Besonders fällt ihre Höhe auf, denn dieses Maß wurde einem speziellen Einsatz angepasst und nicht der Gestaltung eines Personenwagens. Auftraggeber war das Bergbauunternehmen KGHM. Der Wagen sollte den Anforderungen einer Mine entsprechen. Er steht für die Anpassung eines Serienmodells an andere Bedingungen als auf einer normalen Straße.
Durch die niedrigere Karosserie sollte das Fahrzeug in die Bergwerkstunnel passen. Entscheidend war der verfügbare Raum über dem Auto. Die niedrige Silhouette entstand also wegen der begrenzten Durchfahrtshöhe und nicht als Versuch, eine Sportversion zu bauen.
Die Grundlage bildete der Fiat 125p, der seit 1967 in der Warschauer FSO als viertürige Limousine produziert wurde. Dasselbe Modell diente auch anderen Nutzfahrzeugvarianten als Ausgangspunkt. Beim KGHM-Wagen gab jedoch eine besondere Anforderung den Ausschlag: Er musste deutlich niedriger sein als die Straßenversion, aus der er hervorging.
Frage 1 von 2
Um wie viel wurde die Karosserie abgesenkt?
- Standort
- Fahrzeugausstellung · WENA-Motormuseum
- Urheber oder Herkunft
- Muzeum Motoryzacji WENA w Oławie
- Signatur
- PKT-WENA-07
- Fiat 125p
- KGHM
- Bergwerk
- Spezialfahrzeug

