
Sehenswertes
Lastkahn Irena
Ein genieteter Lastkahn von 1936, dessen Laderäume für Begegnungen und Bildungsangebote umgebaut wurden.
Inhaltssprache
Irena entstand 1936 in Bydgoszcz. Saturnin Marzątka baute sie auf einer Wiese an der Brda als gedeckten Stahlkahn mit genieteter Konstruktion und drei Laderäumen. Sie gehört zum Kahntyp, der in Polen als Berlinka bezeichnet wird. Die früheren Frachträume stehen im Mittelpunkt ihrer späteren Umnutzung.
Bis 1989 war das Schiff auf dem Bromberger Kanal und der Oderwasserstraße im Einsatz. Anschließend gelangte es nach Szczecin und diente dort als Lager für Ausrüstung anderer Lastkähne. Im hinteren Laderaum entstanden Schlafplätze für acht Beschäftigte, in einer Kajüte Räume für die Einsatzleitung und Überwachung der Schiffe.
Nach der Erneuerung der Bodenplatten und der Konservierung des Rumpfes wurde der Kahn am 6. Dezember 2004 nach Wrocław gebracht. 2014-2015 wurde er mit Unterstützung der Stadt und von Unternehmen wiederhergestellt. Anfang 2016 folgten Ausstellungssysteme und Multimediatechnik für Bildungsprogramme.
Bereits im Dezember 2015 begann die neue Nutzung der Laderäume: Zunächst fand dort ein Seminar der Niederschlesischen Luftfahrtakademie statt, anschließend ein Treffen des Schifffahrtsvereins Bractwo Mokrego Pokładu. Der frühere Frachtraum wurde so Teil der Kulturarbeit der Stiftung.
Für Kinder
Irena ist ein früherer Lastkahn vom Typ Berlinka. Saturnin Marzątka baute ihn 1936 in Bydgoszcz auf einer Wiese an der Brda. Die Stahlplatten wurden mit Nieten verbunden. Der Kahn hatte drei gedeckte Laderäume, also große Räume für Waren. Bis 1989 fuhr er auf dem Bromberger Kanal und der Oderwasserstraße.
Später lagerte man in Szczecin Ausrüstung anderer Lastkähne darin. Im hinteren Teil des Schiffes entstanden Schlafplätze für acht Beschäftigte. Am 6. Dezember 2004 kam Irena nach Wrocław. Nach einem weiteren Wiederaufbau erhielten die Laderäume eine neue Aufgabe: Sie sollten Ausstellungen und dem Lernen dienen. Im Dezember 2015 fanden bereits die ersten Treffen statt. Anfang des folgenden Jahres wurde der Kahn mit Ausstellungstechnik und Multimediaanlagen ausgestattet.
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