
Sehenswertes
Schwarzhandgibbon
Lange Arme und ein fehlender Schwanz kennzeichnen diesen Baumbewohner.
Inhaltssprache
Der Schwarzhandgibbon, auch Ungko genannt, bewegt sich durch die Baumkronen, indem er sein Gewicht von einer Hand auf die andere verlagert. Diese Fortbewegung heißt Brachiation oder Schwinghangeln. Lange Arme und Finger helfen ihm, Äste zu greifen und von einer Stütze zur nächsten zu schwingen. Innerhalb der Primaten gehören Gibbons zu den Menschenaffen.
Ein Gibbon hat keinen Schwanz. Sein Fell kann hellbraun bis dunkel und beinahe schwarz sein. Über den Augen heben sich helle Brauen ab. Die Fellfarbe allein reicht deshalb nicht aus, um eine bestimmte Gibbonart zu erkennen.
In den tropischen Wäldern Südostasiens machen Früchte einen großen Teil seiner Nahrung aus. Hinzu kommen Blätter, Blüten und Insekten. Nahrung sucht er vor allem hoch über dem Boden, wo er zugleich Äste zur Fortbewegung findet. Eine typische Gruppe besteht aus einem erwachsenen Paar und dessen Nachwuchs. Ihr Familienleben spielt sich somit in derselben Baumwelt ab wie die Nahrungssuche.
Für Kinder
Der Schwarzhandgibbon ist ein Affe ohne Schwanz. Zwischen den Ästen bewegt er sich mit seinen sehr langen Armen. Er hält einen Ast mit einer Hand fest, schwingt seinen Körper und greift mit der anderen Hand nach der nächsten Stütze. Das nennt man Schwinghangeln oder Brachiation.
Wilde Schwarzhandgibbons leben in den tropischen Wäldern Südostasiens. Hoch oben suchen sie vor allem nach Früchten. Sie fressen auch Blätter, Blüten und Insekten. Meist bilden zwei Erwachsene mit ihren Jungen eine Familie. Ihr Fell kann hell oder sehr dunkel sein. Über den Augen haben sie helle Brauen. Lange Finger helfen beim Festhalten auf dem Weg durch den Wald.
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