
Sehenswertes
Lisztaffe
Ein kleiner kolumbianischer Affe mit weißem Schopf und gemeinsamer Jungenpflege.
Inhaltssprache
Den Lisztaffen erkennt man an den langen weißen Haaren, die auf seinem Kopf einen auffälligen Schopf bilden. Dieser kleine Primat stammt aus dem Nordwesten Kolumbiens. Sein natürlicher Lebensraum sind Wälder, in denen er einen großen Teil seines Lebens auf Bäumen verbringt.
Der lange Schwanz hilft ihm, das Gleichgewicht zu halten. Er ist jedoch kein Greifschwanz und kann einen Ast nicht wie eine zusätzliche Hand festhalten. Krallenartige Nägel helfen beim Klettern an Stämmen und Ästen. Sie unterscheiden sich von den flachen Nägeln vieler anderer Affen.
Lisztaffen sind tagsüber aktiv. Zu ihrer vielseitigen Nahrung gehören Früchte und Insekten, aber auch Pflanzensäfte und Nektar. Ihre geringe Größe bedeutet also keine Beschränkung auf eine einzige Nahrung.
Sie leben in Familiengruppen. Die Mutter versorgt den Nachwuchs nicht allein: Andere Gruppenmitglieder helfen beim Tragen der Jungen. Nachts ruhen die Tiere gemeinsam an geschützten Stellen in Bäumen, etwa in Astgabeln.
Für Kinder
Der weiße Schopf des Lisztaffen ist keine Mütze. Er besteht aus langen Haaren auf dem Kopf. Dieser kleine Affe stammt aus den Wäldern Kolumbiens in Südamerika. Er verbringt viel Zeit auf Bäumen. Krallenartige Nägel helfen ihm beim Klettern.
Auch sein langer Schwanz ist nützlich. Er hilft beim Balancieren, kann aber keine Äste greifen. Tagsüber sucht der Lisztaffe Früchte, Insekten, Nektar und Pflanzensäfte. Er lebt in einer Familiengruppe. Wenn Junge geboren werden, helfen auch andere Familienmitglieder beim Tragen. Nachts schlafen die Affen gemeinsam an einem geschützten Platz, zum Beispiel zwischen den Ästen einer Baumgabel.
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