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Ein Gepard steht zwischen Gras und Bäumen im Gehege. Zu sehen sind sein schlanker Körper, helles Fell mit schwarzen Flecken und dunkle Linien von den Augen zum Maul.
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Tier

Gepard

Ein biegsamer Rücken, ein langer Schwanz und besondere Krallen ermöglichen eine kurze Verfolgungsjagd.

Über das Objekt

Der Gepard ist schlank, mit langen Beinen, einem kleinen Kopf und einem langen Schwanz. Sein Körper ist auf kurze Sprints ausgelegt: Die bewegliche Wirbelsäule ermöglicht besonders weite Schritte. Die hohe Geschwindigkeit dient einem kurzen Spurt und keiner kilometerlangen Verfolgung. Die Jagd beginnt deshalb früher, mit der Auswahl der Beute und einem möglichst nahen Anschleichen.

Geparden entdecken ihre Beute vor allem mit den Augen. Sie können die Umgebung von einer erhöhten Stelle beobachten und sich anschließend mit gesenktem Kopf nähern. Zu ihrer Beute gehören Gazellen und andere kleinere Antilopen. Sie bevorzugen offene Flächen mit Platz zum Beschleunigen, wobei Gras und Gebüsch zuvor Deckung bieten.

Die Krallen lassen sich nur teilweise einziehen und verbessern beim Laufen die Bodenhaftung. Der lange Schwanz hilft beim Richtungswechsel und beim Halten des Gleichgewichts, wenn die Beute plötzlich abbiegt. Die Anstrengung ist so groß, dass der Gepard danach eine Pause braucht. Außerdem muss er seinen Fang vor stärkeren Raubtieren schützen, die ihn ihm abnehmen können.

Weibchen leben meistens allein, außer während der Jungenaufzucht. Männchen können kleine Gruppen bilden, häufig mit ihren Brüdern. Die Jungen bleiben viele Monate bei der Mutter und lernen nach und nach zu jagen und Gefahren auszuweichen.

Für Kinder

Der Körper des Geparden eignet sich für einen kurzen, schnellen Lauf. Lange Beine und ein biegsamer Rücken helfen bei großen Sprüngen. Doch er verfolgt seine Beute nicht endlos. Zuerst beobachtet er das Tier, das er fangen will, und schleicht möglichst nahe heran.

Beim Laufen geben ihm die Krallen Halt am Boden. Anders als bei vielen Katzen verschwinden sie nicht vollständig. Der lange Schwanz hilft beim Abbiegen und hält das Gleichgewicht, wenn die Beute plötzlich ihre Richtung ändert. Nach dieser Anstrengung muss der Gepard ruhen.

In der Natur jagt er unter anderem Gazellen und andere kleine Antilopen. Er nutzt vor allem seine Augen, deshalb ist ein guter Aussichtspunkt hilfreich. Die Mutter kümmert sich lange um ihre Jungen und lehrt sie die Nahrungssuche. Erwachsene Weibchen leben meist allein, während Brüder in einer kleinen Gruppe zusammenbleiben können.

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Frage 1 von 2

Was ermöglicht dem Geparden besonders weite Schritte?

Details
Standort
Anlage Nr. 52 auf dem Plan des Zoo Opole.

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Gepard