
Tier
Zwergflusspferd
Ein meist nachtaktiver Einzelgänger aus den Wäldern Westafrikas.
Inhaltssprache
Das Zwergflusspferd lebt in den Wäldern Westafrikas, besonders in Liberia und benachbarten Ländern. Es ist mehr als eine verkleinerte Ausgabe des gewöhnlichen Flusspferdes. Beine und Hals sind im Verhältnis länger, der Kopf schmaler und die Augen weiter seitlich angeordnet. Zwischen den Zehen liegen weniger Schwimmhäute. Der Körper passt zu einer Lebensweise, bei der das Land eine größere Rolle spielt.
In der Natur lebt es meist allein und ist vor allem nachts aktiv. Tagsüber ruht es verborgen in Feuchtgebieten, schlammigen Senken oder im Wasser. Nach Einbruch der Dunkelheit sucht es pflanzliche Nahrung am Waldboden. Blätter und Früchte gehören zum Speiseplan dieses Pflanzenfressers.
Wasser schützt die empfindliche Haut vor dem Austrocknen. Beim Untertauchen können sich Ohren und Nasenlöcher schließen. Die Haut sondert eine rosafarbene Flüssigkeit ab, die ihr Glanz verleiht und vor Sonne schützt. Die Bezeichnung Blutschweiß ist irreführend: Das Aussehen des Sekrets bedeutet nicht, dass das Tier verletzt ist.
Das Weibchen bringt gewöhnlich ein Junges an Land zur Welt. Anfangs versteckt es das Kalb in der Vegetation, während es selbst frisst. Wälder bieten Schutz und Nahrung. Ihre Rodung und die Jagd gehören zu den Gefahren für dieses seltene Flusspferd.
Für Kinder
Das Zwergflusspferd lebt in den Wäldern Westafrikas. Es ist kleiner als das gewöhnliche Flusspferd, unterscheidet sich aber auch im Körperbau. Es hat im Verhältnis längere Beine, einen schmaleren Kopf und weniger Schwimmhäute zwischen den Zehen. Es kann mehr Zeit an Land verbringen.
Dieser Pflanzenfresser sucht sein Futter meistens nachts. Er frisst unter anderem Blätter und Früchte. Tagsüber ruht er versteckt, im Feuchtgebiet oder im Wasser. Meist lebt er allein. Beim Untertauchen verschließt er Ohren und Nasenlöcher, damit kein Wasser hineinfließt.
Seine Haut braucht Schutz vor Austrocknung und Sonne. Sie gibt eine rosafarbene Flüssigkeit ab, die sie feucht glänzen lässt. Die Mutter bekommt meistens ein Junges an Land. Wenn sie Futter sucht, lässt sie es zwischen Pflanzen verborgen zurück. Ein sicherer Wald ist deshalb für erwachsene Tiere und kleine Flusspferde wichtig.
Frage 1 von 2
Wann geht das Zwergflusspferd gewöhnlich auf Nahrungssuche?
- Standort
- Anlage Nr. 46 auf dem Plan des Zoo Opole.

