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Ein Okapi mit dunkelbraunem Fell, großen Ohren und weiß gestreiften Beinen steht neben einem Baumstamm am Zaun seines Geheges.
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Tier

Okapi

Die gestreiften Beine erinnern an ein Zebra, doch das Okapi ist ein an dichten Regenwald angepasster Verwandter der Giraffe.

Über das Objekt

Das Okapi trägt weiße Streifen an Beinen und Hinterteil, doch seine nächsten lebenden Verwandten sind Giraffen. Ein kürzerer Hals und kürzere Beine passen zum Leben im dichten Unterholz. Große, bewegliche Ohren erfassen leise Geräusche, während eine lange, dunkle Zunge Blätter und Knospen greift. Das Tier benutzt sie auch zur Fellpflege.

Die natürliche Heimat der Okapis sind Regenwälder der Demokratischen Republik Kongo, im Nordosten des Landes. Die Streifen helfen, den Körper zwischen wechselnden Licht- und Schattenflecken zu verbergen. Dichtes, fetthaltiges Fell lässt Wasser ablaufen. Das sind konkrete Anpassungen an einen feuchten Wald, in dem Vorsicht und ein gutes Gehör helfen, nahende Gefahren früh zu bemerken.

Okapis leben meist allein; eine deutliche Ausnahme bildet das Weibchen mit seinem Jungtier. Sie fressen Blätter, Knospen, Früchte und andere Pflanzenteile. Wie Giraffen gehören sie zu den Wiederkäuern. Drüsen an ihren Füßen hinterlassen Duftspuren, die andere Okapis mit der Nase wahrnehmen. Ein solches Signal bleibt auf einem Weg erhalten, wenn sein Absender längst zwischen den Bäumen verschwunden ist. Jagd und Waldverlust verkleinern den Lebensraum dieses scheuen Säugetiers.

Für Kinder

Die gestreiften Beine des Okapis erinnern vielleicht an ein Zebra. Seine Verwandte ist jedoch die Giraffe. Das Okapi hat einen kürzeren Hals und lebt in dichten Wäldern der Demokratischen Republik Kongo. Seine großen Ohren hören ein nahendes Tier oft schon, bevor es zwischen den Bäumen sichtbar wird.

Mit der langen, dunklen Zunge greift es Blätter und Knospen. Es frisst auch Früchte und andere Pflanzenteile. Die Zunge hilft sogar bei der Fellpflege. Streifen verbergen das Tier im Wechsel von Licht und Schatten; vom fetthaltigen Fell läuft Regen leichter ab.

Ein Okapi wandert meist allein. Eine Mutter bleibt aber bei ihrem Jungen und versorgt es. Drüsen an den Füßen hinterlassen Duftspuren auf dem Boden, die andere Okapis riechen können. Eine Nachricht kann deshalb auf einem Waldweg liegen bleiben, obwohl ihr Absender längst nicht mehr zu sehen ist.

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Frage 1 von 2

Mit welchem Tier ist das Okapi am nächsten verwandt?

Details
Standort
Anlage Nr. 48 auf dem Plan des Zoo Opole.