
Sehenswertes
Kaschubisches Haus
Museum mit Ausstellungen über archäologische Forschungen und das Leben der Fischer.
Inhaltssprache
Das Kaschubische Haus entstand an der Stelle früherer Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Teile ihrer Fundamente sind im Außenbereich erhalten. Das heutige Museumsgebäude und die älteren Baureste gehören somit zu verschiedenen Abschnitten der Geschichte desselben Ortes.
Im Inneren befinden sich eine Dauerausstellung zur Geschichte der archäologischen Forschungen und eine Ausstellung über das Leben der Fischer. Das eine Thema behandelt die Erforschung der Vergangenheit, das andere eine eng mit dem Wasser verbundene Tätigkeit.
Zu den Archäologen, die in Rzucewo arbeiteten, gehörten Józef Kostrzewski und Konrad Jażdżewski. Auf die Untersuchungen von 1927-1929 folgte 1930 die Einführung des Begriffs Rzucewo-Kultur. Er fasste ähnliche Funde aus Küstensiedlungen zusammen.
Nach der Wiederaufnahme der Arbeiten 1984 untersuchten die Forscher die Anordnung von Gebäuden und Arbeitsplätzen sowie aufeinanderfolgende Siedlungsschichten. Das Haus verfügt außerdem über einen Multimediaraum und Räume für Bildungsangebote. Neben den Ausstellungen gibt es somit Platz, um zu lernen, wie verstreute Spuren das Leben früherer Bewohner erschließen.
Das Museum im Kaschubischen Haus ist Dienstag bis Sonntag geöffnet: in der Sommersaison 9:30-16:30 Uhr, in der Wintersaison 8:30-15:30 Uhr. Montags ist die Ausstellung geschlossen. Die Sommersaison dauert vom 1. Mai bis zum 31. Oktober, die Wintersaison vom 1. November bis zum 30. April. Die archäologischen Rekonstruktionen um das Museum und der Aussichtspunkt sind ganzjährig rund um die Uhr zugänglich. Ein regulärer Museumsbesuch dauert etwa 40 Minuten.
Für Kinder
Im Boden blieben Fundamente früherer Gebäude erhalten. An ihrer Stelle entstand das heutige Kaschubische Haus. Teile der alten Fundamente sind draußen bewahrt worden. Der neue Bau und die alten Steinreste erzählen von verschiedenen Zeiten.
Das Museum behandelt zwei Themen: archäologische Forschungen und das Leben der Fischer. Archäologen suchen Spuren von Menschen, die vor uns gelebt haben. In Rzucewo arbeiteten unter anderem Józef Kostrzewski und Konrad Jażdżewski. Nach den Untersuchungen von 1927-1929 führte Kostrzewski 1930 den Namen Rzucewo-Kultur ein. Er bezeichnet eine Gruppe ähnlicher Funde aus alten Siedlungen an der Küste.
1984 wurden die Forschungen wieder aufgenommen. Dabei untersuchte man die Anordnung von Häusern und Werkstätten sowie Spuren von Siedlungen aus verschiedenen Zeiten. Im Haus gibt es auch einen Multimediaraum und Räume für Bildungsangebote. Die Vergangenheit lässt sich hier sowohl durch Ausstellungen als auch bei gemeinsamen Lernangeboten kennenlernen.
Frage 1 von 2
Was zeigt eine der beiden Ausstellungen im Kaschubischen Haus?
- Standort
- Museumsgebäude, Nad Zatoką 9

