
Sehenswertes
Werkzeuge des Böttchers
Schnitzbank, Kimmenhobel und Zangen zeigen Arbeitsschritte beim Bau hölzerner Gefäße.
Inhaltssprache
Böttcherwerkzeuge sind zusammen mit Erzeugnissen dieses Handwerks ausgestellt. Ein Böttcher setzte hölzerne Gefäße aus Dauben zusammen und hielt sie mit Reifen zusammen. Die Werkzeuge dienten zum Festhalten des Holzes, zum Schneiden von Nuten und zum Anbringen der Teile, die das fertige Gefäß umschlossen. Eines der gezeigten Geräte ist eine Schnitzbank, die das Holz während der Bearbeitung festhielt. Das Einspannen ermöglichte es, die Oberfläche mit einem Werkzeug zu bearbeiten.
Kimmenhobel schnitten eine Nut in die Dauben. Ihre Aufgabe unterschied sich somit von der Schnitzbank: Sie gaben dem Holz ein bestimmtes Profil, statt es lediglich festzuhalten. Verschiedene Werkzeuge gehörten zu unterschiedlichen Schritten bei der Bearbeitung desselben Materials. Zangen und Klammern halfen dabei, Reifen um bereits zusammengesetzte Gefäße zu legen. Die Reifen umschlossen die vorbereiteten Dauben. Die museale Gruppe umfasst Werkzeuge für einzelne Bauteile ebenso wie für deren endgültige Verbindung. Die daneben ausgestellten Gefäße zeigen das Ergebnis dieser aufeinanderfolgenden Tätigkeiten.
Für Kinder
Ein Böttcher stellte Holzgefäße aus Dauben her. Das sind einzelne geformte Holzstücke, die von Reifen zusammengehalten werden. In der Ausstellung stehen fertige Gefäße neben den Werkzeugen ihrer Herstellung. Jedes Werkzeug hatte eine andere Aufgabe.
Die Schnitzbank hielt das Holz bei der Bearbeitung fest. Ein Kimmenhobel schnitt eine Nut in eine Daube. Zangen und Klammern halfen, die Reifen um das zusammengesetzte Gefäß zu legen. Zuerst mussten also die Teile vorbereitet und danach miteinander verbunden werden. Die fertigen Gefäße stehen neben den Werkzeugen für diese Arbeiten.
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