
Sehenswertes
Natürliche Arzneistoffe
Pflanzliche, tierische und mineralische Rohstoffe bildeten verschiedene Teile der historischen Materia medica.
Inhaltssprache
Der lateinische Begriff Materia medica umfasst medizinische Rohstoffe, aus denen Arzneimittel zubereitet wurden. In diesem Teil der Sammlung steht ihre natürliche Herkunft im Mittelpunkt. Ein Rohstoff ist das Material, mit dem der Apotheker arbeitete. Der Begriff bezeichnet keine fertige Arzneiform wie eine Tablette oder eine Salbe.
Materia medica vegetabilis meint pflanzliche Rohstoffe. Als eigene Gruppe unterschied man Materia medica animalis, also Materialien tierischer Herkunft. Die beiden lateinischen Namen kennzeichnen somit unterschiedliche Quellen von Zutaten für die Arbeit in der Apotheke. Diese Einteilung macht den Charakter der Sammlung auch ohne Kenntnis jedes einzelnen Präparats verständlich.
Die Sammlung natürlicher Rohstoffe umfasst außerdem Mineralien, die getrennt von diesem Ausstellungsteil gezeigt werden. Mehrere Gruppen von Zutaten veranschaulichen hier die Geschichte natürlicher Arzneistoffe. „Natürlich“ bezieht sich auf ihre Herkunft. Die Ausstellung zeigt Materialien der historischen Arzneimittelherstellung und liefert keine fertige Behandlungsempfehlung.
Für Kinder
Ein Apotheker brauchte Zutaten, um ein Arzneimittel herzustellen. Solche Materialien heißen Rohstoffe. Die alte lateinische Bezeichnung Materia medica meint medizinische Rohstoffe. In dieser Sammlung geht es um ihre natürliche Herkunft.
Nicht alle stammten aus Pflanzen. Pflanzliche Stoffe wurden vegetabilis genannt, tierische animalis. Diese Wörter helfen, zwei Gruppen von Zutaten zu unterscheiden. Das Museum zeigt auch mineralische Rohstoffe, allerdings getrennt von den anderen. Pflanzen, Tiere und Mineralien lieferten unterschiedliche Materialien für die Arbeit in der Apotheke. Ein Rohstoff ist eine Zutat und keine fertige Tablette oder Salbe. Die Ausstellung erzählt die Geschichte ihrer Verwendung.
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