
Sehenswertes
Schwimmkran Wróblin
Ein Schwimmkran für Wasserbauarbeiten, der Lasten von bis zu acht Tonnen heben konnte.
Inhaltssprache
Wróblin war ein schwimmender Arbeitsplatz für den Bau und die Instandsetzung von Wasserbauwerken. Er entstand 1938-1939 auf der Werft A. Riedel in Fürstenberg an der Oder. Viele Jahre lang wurde er bei Reparaturen an Staustufen und Brücken eingesetzt, nach dem Krieg auch zur Bergung gesunkener Schiffe aus der Alten Oder.
Sein Rumpf war eng auf die Krananlage abgestimmt. Der elf Meter lange Ausleger konnte sich mit dem Maschinenhaus vollständig im Kreis drehen. Die Tragfähigkeit betrug acht Tonnen. Ein eigener, von einem Verbrennungsmotor angetriebener Generator versorgte die Geräte mit 110 Volt Gleichstrom.
Das Schiff besaß nie einen eigenen Antrieb zur Fortbewegung auf dem Fluss. Anfangs wurde es geschleppt, ab Mitte der 1960er-Jahre als Teil eines Schubverbandes bewegt. Durch diese Umstellung konnte die nicht mehr benötigte Steueranlage entfernt werden.
Wróblin arbeitete 1954-1958 am Bau der Staustufe Brzeg Dolny mit, zu der Wehr, Schleuse und das Kraftwerk Wały gehören. Auch seine Werkstatt mit dem Stromaggregat blieb in der Museumssammlung erhalten.
Für Kinder
Wróblin ist ein Kran, der auf dem Wasser schwimmt. Er wurde 1938-1939 in Fürstenberg an der Oder gebaut. Er half bei der Reparatur von Brücken und Bauwerken zur Regulierung des Flusses. Nach dem Krieg barg er auch gesunkene Schiffe. Von 1954 bis 1958 arbeitete er am Bau der Staustufe Brzeg Dolny mit.
Sein Ausleger war elf Meter lang und konnte sich vollständig im Kreis drehen. Er hob Lasten von bis zu acht Tonnen. Ein eigener Generator mit Verbrennungsmotor erzeugte den Strom für die Geräte. Das bedeutete aber nicht, dass Wróblin selbstständig fahren konnte. Er besaß keinen Antrieb für seinen Rumpf. Zunächst wurde er geschleppt, später von einem anderen Schiff geschoben. Mit dem schwimmenden Rumpf und dem Kran ließen sich schwere Arbeiten direkt auf dem Wasser ausführen.
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