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Ilustracja Muzeum Żołnierzy Wyklętych i Więźniów Politycznych PRL

Warszawa, mazowieckie

Muzeum Żołnierzy Wyklętych i Więźniów Politycznych PRL

Das ehemalige Gefängnis Mokotów: historische Orte der Repression und Erinnerungsstücke des Unabhängigkeitsuntergrunds und der Opposition in der Volksrepublik Polen.

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Über uns

Muzeum Żołnierzy Wyklętych i Więźniów Politycznych PRL

An der Rakowiecka 37 ist ein Gefängniskomplex erhalten, dessen Geschichte unter russischer Herrschaft begann. Er wurde zwischen 1902 und 1904 errichtet. In der Nachkriegszeit saßen hier Soldaten des polnischen Unabhängigkeitsuntergrunds, in späteren Jahrzehnten auch Angehörige der demokratischen Opposition. Heute gehören die früheren Räume und Abschnitte der Gefängnismauer zu einem Museum, das ihren Lebenswegen gewidmet ist.

Hinrichtungszelle und Todeswand verbinden die Erzählung mit Orten der Repression. Erhaltene Gegenstände führen zu einzelnen Biografien: die Jacke von Hieronim Dekutowski „Zapora“, die Schachfiguren aus Brot von Józef Rządzki oder ein Kamm von der „Łączka“ am Powązki-Militärfriedhof. Dokumente, familiäre Erinnerungsstücke und archäologische Funde zeigen unterschiedliche Wege, die Geschichte von Menschen zu rekonstruieren, die aus der öffentlichen Erinnerung verdrängt werden sollten.

Ausstellungen zur Kämpfenden Solidarität und zum Kriegsrecht behandeln die Opposition in der Volksrepublik Polen. Im authentischen Raum von Pavillon XII verbindet eine Flugblattinstallation die Geschosse. Rundfunkmeldungen begleiten die Erzählung über Internierung und politische Häftlinge. Eine inszenierte Untergrunddruckerei zeigt Geräte zur Verbreitung von Publikationen außerhalb der Zensur.

Das Museum wurde 2016 gegründet; die letzten Häftlinge verließen den Komplex 2017. Zur Anpassung der Gebäude an ihre neuen Aufgaben gehören restauratorische Untersuchungen und die Vorbereitung einer Dauerausstellung. Die historischen Innenräume bleiben zugleich eigenständige Zeugnisse des früheren Gefängnisbetriebs.

Derzeit umfasst die Besichtigung Zellen im ehemaligen Pavillon XII, Ausstellungen im ehemaligen Allgemeinen Pavillon und den Hof des ehemaligen Gefängnisses. Das Museum befindet sich noch im Aufbau. Wegen der laufenden Bauarbeiten ändert sich der Rundgang häufig.

Zielgruppe und Besuchsbedingungen

Empfohlenes Alter

  • 13+ Jahre
  • Information

    Gesamter Ort · 0-12 Jahre

    Das Museum wird für Besucher ab 13 Jahren empfohlen. Kinder unter 13 Jahren dürfen mit Zustimmung ihrer Eltern hinein. Dies gilt für alle Ausstellungen.

Neuigkeiten des Ortes

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Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Montag
Geschlossen
Dienstag
10:00–18:00
Mittwoch
10:00–18:00
Donnerstag
10:00–18:00
Freitag
10:00–18:00
Samstag
10:00–18:00
Sonntag
10:00–18:00

Besichtigung nur mit Führung auf Polnisch oder Englisch. Führungen auf Englisch müssen immer im Voraus gebucht werden, auch am Wochenende und für Einzelpersonen. Dienstag-Freitag: Anmeldung für Gruppen und Einzelpersonen erforderlich. Samstag-Sonntag: Führungen um 10:00, 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr; Einzelpersonen können an polnischsprachigen Führungen ohne Anmeldung teilnehmen, Gruppen mit mehr als 10 Personen benötigen eine Reservierung. Telefonische und schriftliche Anmeldungen werden Montag-Freitag von 8:30 bis 16:00 Uhr bearbeitet.

Tickets

Besichtigung

Freier Eintritt
kostenlos

Der Eintritt ist bis zur Eröffnung der Dauerausstellung frei. Besichtigung nur mit Führung.

Ausstellungen (1)
  • Ilustracja Muzeum Żołnierzy Wyklętych i Więźniów Politycznych PRLSonderausstellungUm die Seele und den Charakter der polnischen Nation. Die Vereinigung Freiheit und UnabhängigkeitEine temporäre Ausstellung über den Untergrund nach dem Krieg und die Mitglieder von WiN, gezeigt bis zum 31. Dezember 2026.
Sehenswertes (8)
  • Ilustracja Muzeum Żołnierzy Wyklętych i Więźniów Politycznych PRLKnöpfe aus dem Grab von „Zapora“ und seinen MännernKnöpfe deutscher Uniformen, die bei den Überresten polnischer Untergrundsoldaten gefunden wurden.
  • Ilustracja Muzeum Żołnierzy Wyklętych i Więźniów Politycznych PRLUniformjacke von „Zapora“Ein persönliches Erinnerungsstück von Hieronim Dekutowski, Befehlshaber von Einheiten der Heimatarmee und WiN.
  • Ilustracja Muzeum Żołnierzy Wyklętych i Więźniów Politycznych PRLHinrichtungszelleDer Raum mit dem ehemaligen Gefängnisgalgen ist mit dem Schicksal von General August Emil Fieldorf „Nil“ verbunden.
  • Ilustracja Muzeum Żołnierzy Wyklętych i Więźniów Politycznych PRLTodeswandEin erhaltener Abschnitt der Gefängnismauer: laut Häftlingsberichten ein Hinrichtungsort und heute ein Ort des Gedenkens.
  • Ilustracja Muzeum Żołnierzy Wyklętych i Więźniów Politycznych PRLInszenierte UntergrunddruckereiDruckgeräte und Materialien zeigen die Publikationsarbeit der Kämpfenden Solidarität außerhalb der staatlichen Zensur.
  • Ilustracja Muzeum Żołnierzy Wyklętych i Więźniów Politycznych PRLSchachfiguren von Józef RządzkiEin im Gefängnis aus Brot gefertigtes Schachspiel von Józef Rządzki „Boryna“.
  • Ilustracja Muzeum Żołnierzy Wyklętych i Więźniów Politycznych PRLKamm mit Ritzspuren von der „Łączka“Ein Fund aus einem geheimen Begräbnisplatz mit Ritzspuren, die als möglicher Kalender gedeutet werden.
  • Ilustracja Muzeum Żołnierzy Wyklętych i Więźniów Politycznych PRLInstallation „Flugblattregen“Eine Installation verbindet die Geschosse von Pavillon XII durch das Thema Meinungsfreiheit.
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Barrierefreiheit

Das Gelände ist nicht barrierefrei, insbesondere für blinde Menschen und Rollstuhlnutzer. Ein Teil des Besuchs findet im Freien statt. Warteraum, Toilette und Schließfächer sind vorhanden; Besucherparkplätze gibt es nicht. Besichtigt werden Zellen im ehemaligen Pavillon XII, Ausstellungen im ehemaligen Allgemeinen Pavillon und der Hof. Da sich das Museum im Aufbau befindet und Bauarbeiten laufen, ändert sich der Rundgang häufig.

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