
Tier
Mandrill
Ein buntes Gesicht, Waldleben und Nahrungsvorräte in den Backentaschen.
Inhaltssprache
Das Gesicht eines erwachsenen Mandrillmännchens verbindet kräftiges Rot mit blauen Wülsten neben der Nase. Bei Weibchen und Jungtieren ist die Färbung weniger auffällig; erwachsene Weibchen sind zudem deutlich kleiner als Männchen. Bunte Körperpartien helfen den Tieren auch, einander im dichten Pflanzenwuchs zu erkennen. Der Mandrill besitzt einen kurzen Schwanz. Seine kräftige Gestalt unterscheidet sich von den langen, leichten Körpern vieler baumbewohnender Affen.
Die Art lebt in tropischen Wäldern im westlichen Äquatorialafrika. Sie verbringt viel Zeit am Boden und bewegt sich auf allen vieren, klettert aber ebenfalls geschickt. Nachts schläft sie auf Bäumen. Mandrills sind tagaktiv und suchen zum Ruhen schattige Plätze auf.
Backentaschen ermöglichen es einem Mandrill, Nahrung zu sammeln und vor dem Fressen an einen sichereren Ort zu tragen. Das Futter lässt sich also vorübergehend im Maul aufbewahren. Neben Früchten frisst er Samen, unterirdische Pflanzenteile, Insekten und kleine Wirbeltiere. Diese gemischte Kost macht ihn zum Allesfresser. Lange Vordergliedmaßen helfen ihm, den Waldboden zu durchstreifen, wo er viele dieser Nahrungsbestandteile findet. Das Klettern ergänzt seine Aktivität am Boden und bietet Ruheplätze in der Höhe.
Für Kinder
Ein erwachsenes Mandrillmännchen hat ein besonders buntes Gesicht. Neben roten Stellen fallen blaue Wülste auf. Weibchen und Jungtiere sind weniger farbenprächtig. Weibchen sind außerdem deutlich kleiner als Männchen. Mandrills haben einen kurzen Schwanz.
Sie stammen aus den tropischen Wäldern Afrikas. Tagsüber laufen sie häufig auf allen vieren am Boden und suchen Futter. Sie können aber auch gut klettern. Die Nacht verbringen sie auf Bäumen.
Im Mund hat ein Mandrill besondere Backentaschen für Nahrung. Er kann sie füllen, das Futter mitnehmen und später an einem sichereren Ort fressen. Zu seiner Nahrung gehören Früchte, Samen, unterirdische Pflanzenteile, Insekten und kleine Wirbeltiere. Ein solches Tier heißt Allesfresser: Seine Nahrung stammt sowohl von Pflanzen als auch von Tieren.
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